Aufgrund der verschiedenen Klimagutachten aus dem Jahre 1989 oder deren Rechtfertigung aus dem Jahre 2012/13 fordert die Grüne Jugend Saarlouis den sofortigen Planungsstopp für den zweiten Bebauungsabschnitt.

Dazu äußerte sich Sprecher Tim Gilzendegen: „Um das Frischluftentstehungsgebiet zu erhalten, darf man das Gebiet nicht zu bauen. Dies würde die Lebensqualität der Anwohner*innen der umliegenden Stadtteile und Gemeinden, um einiges verschlechtern. Die kalte Luft die in diesem Gebiet entsteht, wenn es im Sommer windstill ist, kühlt die ganze Stadt. Die SPD und die CDU nimmt dies in Kauf, um weitere Großgewerbeunternehmen anzulocken, wie Nobilia. Das Problem dabei ist, dass sich ein riesiges Unternehmen alle 30-40 Jahre hier ansiedelt. Wir müssen erstens realistisch bleiben, zweitens die bereits existierenden Gewerbeflächen nutzen, wie die 60 Hektar in Ensdorf oder die wohl bald freiwerdenden Plätze bei Ford. Wir müssen innovativ sein und letztendlich entscheidet Detroit über den Autostandort Saarlouis. Das kann auch Anke Rehlinger, Peter Demmer oder Patrik Lauer nicht ändern.“